Verfasst von: altkatholiken | November 8, 2009

9. November 2009: 23. Sonntag nach Pfingsten

Denar_Tiberius

Denar des Tiberius

Introitus:

Ant. (Jer. 29, 11, 12, 14): So spricht der Herr: Ich denke Gedanken des Friedens und nicht der Strafe. Ich werdet mich rufen und ich werde euch erhören und ich werde euch heimführen aus eurer Gefangenschaft von überall her.

Ps. 84: Herr, einst hast du dein Land gesegnet, die Gefangenschaft Jakobs gewendet.

Du hast deinem Volke die Gesetzlosigkeiten vergeben, all seine Sünden zugedeckt.

Hast von all deinem Zorne abgelassen, dich abgewendet von deinem grimmigen Zorne.

Bekehre uns, Gott unseres Heiles, und wende deinen Zorn von uns ab.

Du wirst uns doch nicht in Ewigkeit zürnen, oder deinen Zorn sich ausdehnen lassen von Generation zu Generation?

Gott, wenn du dich uns zuwendest, wirst du uns beleben, und dein Volk wird sich an dir freuen.

Zeige uns, Herr, dein Erbarmen, und schenke uns dein Heil.

Ich will hören, was Gott, der Herr, zu mir spricht, denn er wird vom Frieden sprechen zu seinem Volke, und zu seinen Heiligen und denen, die ihm ihr Herz zuwenden.

Doch nahe ist ja sein Heil denen, die ihn fürchten, auf dass seine Herrlichkeit wohne in unserem Lande.

Barmherzigkeit und Wahrheit begegneten sich, Gerechtigkeit und Friede küssten sich.

Wahrheit spross aus der Erde hervor, und Gerechtigkeit blickte vom Himmel hernieder.

Auch wird der Herr uns seine Güte schenken, und unser Land wird seine Frucht geben.

Gerechtigkeit wird ihm vorangehen, und er wird seine Schritte auf einen Weg stellen.

Oratio:

Spreche dein Volk, wir bitten dich, o Herr, von seinen Gesetzlosigkeiten los, damit wir von den Fesseln der Sünde, in die wir aufgrund unserer Schwachheit verstrickt sind, durch deine Güte befreit werden.

Lesung (Phil 3, 17 – 4, 3):

Ahmt auch ihr mich nach, Brüder, und achtet auf jene, die nach dem Vorbild leben, das ihr an uns habt. Denn viele – von denen ich oft zu euch gesprochen habe, doch jetzt unter Tränen spreche – leben als Feinde des Kreuzes Christi. Ihr Ende ist das Verderben, ihr Gott der Bauch; ihr Ruhm besteht in ihrer Schande; Irdisches haben sie im Sinn. Unser Umgang aber ist im Himmel. Von dorther erwarten wir auch den Heiland, Jesus Christus, den Herrn, der unseren armseligen Leib verwandeln wird in die Gestalt seines verherrlichten Leibes, in der Kraft, mit der er sich alles unterwerfen kann. Darum, meine geliebten Brüder, nach denen ich mich sehne, meine Freude und meine Krone, steht fest in der Gemeinschaft mit dem Herrn, liebe Brüder. Ich ermahne Evodia und ich ermahne Syntyche, einmütig zu sein im Herrn. Ja, ich bitte auch dich, treuer Gefährte, nimm dich ihrer an! Sie haben mit mir für das Evangelium gekämpft, zusammen mit Klemens und meinen anderen Mitarbeitern, deren Namen im Buch des Lebens sind.

Responsorium Graduale (Ps. 43, 8-9):

Du hast uns von denen befreit, o Herr,  die uns bedrängten, und die, die uns hassten, hast du zuschanden gemacht. V. In Gott wollen wir uns rühmen den ganzen Tag und in deinem Namen uns seligpreisen in Ewigkeit.

Halleluja, Halleluja. V. Ps. 129, 1-2 Aus den Tiefen habe ich zu dir gerufen, o Herr: Herr, erhöre mein Gebet. Halleluja.

Evangelium (Mt. 22, 15-21):

Da gingen die Pharisäer hin und hielten einen Rat, wie sie ihn fingen in seiner Rede. Und sandten zu ihm ihre Jünger samt des Herodes Dienern. Und sie sprachen: Meister, wir wissen, dass du wahrhaftig bist und lehrst den Weg Gottes recht und du fragst nach niemand; denn du achtest nicht das Ansehen der Menschen. Darum sage uns, was dünkt dich: Ist’s recht, dass man dem Kaiser Zins gebe, oder nicht? Als nun Jesus merkte ihre Schalkheit, sprach er: Ihr Heuchler, was versuchet ihr mich? Weiset mir die Zinsmünze! Und sie reichten ihm einen Groschen dar. Und er sprach zu ihnen: Wes ist das Bild und die Überschrift? Sie sprachen zu ihm: Des Kaisers. Da sprach er zu ihnen: So gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist!

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