Verfasst von: altkatholiken | November 21, 2009

22. November 2009: 5. Sonntag vor der Geburt des Herrn

Introitus.

Ant (Jer. 29, 11, 12, 14): So spricht der Herr: Ich denke Gedanken des Friedens und nicht der Strafe. Ich werdet mich rufen und ich werde euch erhören und ich werde euch heimführen aus eurer Gefangenschaft von überall her.

Ps 79: Gott, die Heiden sind eingedrungen in dein Erbe, sie haben deinen heiligen Tempel entweiht und Jerusalem in Trümmer gelegt.

Die Leichen deiner Knechte haben sie zum Fraß gegeben den Vögeln des Himmels, die Leiber deiner Frommen den Tieren des Feldes.

Ihr Blut haben sie wie Wasser vergossen rings um Jerusalem, und keiner hat sie begraben.

Zum Schimpf sind wir geworden in den Augen der Nachbarn, zu Spott und Hohn bei allen, die rings um uns wohnen.

Wie lange noch, Herr? Willst du auf ewig zürnen? Wie lange noch wird dein Eifer lodern wie Feuer?

Gieß deinen Zorn aus über die Heiden, die dich nicht kennen, über jedes Reich, das deinen Namen nicht anruft.

Denn sie haben Jakob aufgezehrt und seine Felder verwüstet.

Rechne uns die Schuld der Vorfahren nicht an! Mit deinem Erbarmen komm uns eilends entgegen! Denn wir sind sehr erniedrigt.

Um der Ehre deines Namens willen hilf uns, du Gott unsres Heils! Um deines Namens willen reiß uns heraus und vergib uns die Sünden!

Warum dürfen die Heiden sagen: «Wo ist nun ihr Gott?» Lass kund werden an den Heiden vor unsern Augen, wie du das vergossene Blut deiner Knechte vergiltst.

Das Stöhnen der Gefangenen dringe zu dir. Befrei die Todgeweihten durch die Kraft deines Armes!

Zahl unsern Nachbarn siebenfach heim die Schmach, die sie dir, Herr, angetan.

Wir aber, dein Volk, die Schafe deiner Weide, wollen dir ewig danken, deinen Ruhm verkünden von Geschlecht zu Geschlecht.

Oratio.

Erwecke, o Herr, deine Macht und komm! Und das, was du deiner Kirche verheißen hast, das tätige gnädig bis zum Ende der Welt.

Alia.

Unsere Gewissen, wir bitten dich, allmächtiger Gott, reinige durch tägliche Heimsuchung, damit beim Kommen deines Sohnes, unseres Herrn, er in uns eine ihm bereitete Wohnstatt vorfinde.

Lectio prophetica.

Jer 23, 5-8: Seht, es kommen Tage – Spruch des Herrn -, da werde ich für David einen gerechten Spross erwecken. Er wird als König herrschen und weise handeln, für Recht und Gerechtigkeit wird er sorgen im Land. In seinen Tagen wird Juda gerettet werden, Israel kann in Sicherheit wohnen. Man wird ihm den Namen geben: Der Herr ist unsere Gerechtigkeit. Darum seht, es werden Tage kommen – Spruch des Herrn -, da sagt man nicht mehr: So wahr der Herr lebt, der die Söhne Israels aus Ägypten heraufgeführt hat!, sondern: So wahr der Herr lebt, der das Geschlecht des Hauses Israel aus dem Nordland und aus allen Ländern, in die er sie verstoßen hatte, heraufgeführt und zurückgebracht hat. Dann werden sie wieder in ihrem Heimatland wohnen.

Responsorium.

Es fürchten die Völker deinen Namen, o Herr, und alle Könige der Erde deine Herrlichkeit. V. Denn erhaben ist deine Pracht über alle Himmel. 

Halleluja. Halleluja. Gedenke unser, o Herr, in der Zuneigung zu deinem Volk; suche uns heim mit deiner Hilfe. Halleluja.

Evangelium.

Joh. 6, 5-14: Als Jesus aufblickte und sah, dass so viele Menschen zu ihm kamen, fragte er Philippus: Wo sollen wir Brot kaufen, damit diese Leute zu essen haben? Das sagte er aber nur, um ihn auf die Probe zu stellen; denn er selbst wusste, was er tun wollte. Philippus antwortete ihm: Brot für zweihundert Denare reicht nicht aus, wenn jeder von ihnen auch nur ein kleines Stück bekommen soll. Einer seiner Jünger, Andreas, der Bruder des Simon Petrus, sagte zu ihm: Hier ist ein kleiner Junge, der hat fünf Gerstenbrote und zwei Fische; doch was ist das für so viele! Jesus sagte: Lasst die Leute sich setzen! Es gab dort nämlich viel Gras. Da setzten sie sich; es waren etwa fünftausend Männer. Dann nahm Jesus die Brote, sprach das Dankgebet und teilte an die Leute aus, so viel sie wollten; ebenso machte er es mit den Fischen. Als die Menge satt war, sagte er zu seinen Jüngern: Sammelt die übrig gebliebenen Brotstücke, damit nichts verdirbt. Sie sammelten und füllten zwölf Körbe mit den Stücken, die von den fünf Gerstenbroten nach dem Essen übrig waren. Als die Menschen das Zeichen sahen, das er getan hatte, sagten sie: Das ist wirklich der Prophet, der in die Welt kommen soll.

Gedächtnisse in der 5. Woche vor der Geburt des Herrn:

Sonntag:  hl. Cäcilia.

Montag: hl. Clemens, hl. Felizitas und ihre Söhne, hl. Kolumban

Dienstag: hl. Chysogonus

Mittwoch: hl. Katharina von Alexandrien

Donnerstag: hll. Konrad und Gebhard, Bischöfe von Konstanz

Freitag: hl. Bilhildis

Samstag: hl. Papst Gregor III., Kämpfer gegen den Ikonoklasmus

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